Übersicht

Vergleichen, um besser zu entscheiden
Die vergleichenden Studien des SIR analysieren die in verschiedenen Rechtsordnungen bestehenden rechtlichen Lösungsansätze für ein und dieselbe tatsächliche Problematik. Sie bezwecken nicht, einen konkreten Fall zu entscheiden, sondern Regelungsmodelle, Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten, um gesetzgeberische, institutionelle oder politische Entscheidungen in der Schweiz zu beleuchten.

Eine wissenschaftliche und kontextbezogene Methode
Diese Studien stützen sich auf eine eingehende Analyse der Rechtsquellen und auf ein tiefgreifendes Verständnis der sozioökonomischen, kulturellen und institutionellen Kontexte, in denen die rechtlichen Regeln operieren. Unsere Juristinnen und Juristen identifizieren so nicht nur die von anderen Rechtssystemen gewählten Lösungen, sondern auch die ihnen zugrunde liegenden Überlegungen, Rechtfertigungen und ihre Auswirkungen.

Konkrete und institutionelle Anwendungsbereiche
Diese Studien, die hauptsächlich von Behörden, internationalen Organisationen oder gesetzgebenden Gremien in Auftrag gegeben werden, dienen als Grundlage für Reformprozesse, die Ausarbeitung staatlicher Politik und die Antizipation rechtlicher Entwicklungen. Sie liefern strukturierte Anhaltspunkte für die Bewertung verschiedener normativer Optionen und die Einschätzung ihrer Auswirkungen im Schweizer Kontext.

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